BVO News

05.10.2016
Julius Kühn-Institut (JKI)

Erdbeobachtungssatelliten liefern wichtige Informationen über den Zustand und die Veränderungen unseres Lebensraums, auch über landwirtschaftlich genutzte Flächen. In Deutschland bewirtschaften etwa 285.000 landwirtschaftliche Betriebe knapp über die Hälfte der Gesamtfläche des Landes (52 %). Allerdings waren bisher aktuelle Informationen, die sich aus Satellitenbildern ergeben, meist nur für Experten verfügbar, da die Beschaffung und Auswertung der Daten für einzelne Landwirte zu kostspielig und kompliziert war. Die Partner des jetzt gestarteten Verbundprojektes AGRO-DE wollen das ändern.

30.09.2016

Das BVO-Info Nr. 9 mit folgenden Themen ist erschienen und im Mitgliederbereich einsehbar:

  1. Wissenschaftliche Beiräte beim BMEL überreichen Klimaschutzgutachten
  2. Dritter Durchgang für Saatgetreidefachhändler
  3. Saatgutwirtschaft fordert wirksamen Pflanzenschutz
  4. Zulassungssituation bei Pflanzenschutzmitteln verbessern
  5. Staatssekretärswechsel im Bundeslandwirtschaftsministerium vollzogen
  6. Vermehrungsfläche für Saatmais leicht rückläufig
  7. Beschreibende Sortenliste "Futtergräser, Esparsette, Klee, Luzerne 2016" erschienen
  8. Gemeinsamer Sortenkatalog für landwirtschaftliche Pflanzenarten
14.09.2016
BVA

Köln/Berlin - Rainer Schuler wurde am Dienstag einstimmig zum neuen Präsidenten des Bundesverbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA) gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Konrad Weiterer an, der als Präsident die Geschicke des BVA seit Februar 2014 geleitet hatte und am 22. August 2016 im Alter von 62 Jahren völlig unerwartet verstarb.

BVA-Präsident Schuler, geschäftsführender Gesellschafter der Beiselen GmbH in Ulm, gestaltet die Verbandsarbeit bereits seit zehn Jahren als Vorstandsmitglied und BVA-Vizepräsident aktiv mit. Schuler führt seit 1980 die Beiselen GmbH, eines der größten familiengeführten privaten Agrarhandelsunternehmen in Deutschland.

05.09.2016

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat das Gutachten „Klimaschutz in der Land- und Forstwirtschaft sowie den nachgelagerten Bereichen und Ernährung und Holzverwendung“ entgegengenommen. Das Gutachten wurde vom Wissenschaftlichen Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) und vom Wissenschaftlichen Beirat für Waldpolitik (WBW) beim BMEL erstellt. In dem Gutachten wird herausgestellt, dass Landwirtschaft auf dem Großteil der Fläche Lebensmittel und damit Produkte produziere, die nur eingeschränkt substituierbar seien. Die THG-Emissionen der Landwirtschaft seien daher auch in Relation zur jeweiligen Produktionsleistung zu bewerten. Unter den günstigen klimatischen Produktionsbedingungen in Deutschland und bei gleichzeitig weltweit absehbar knapper werdenden landwirtschaftlichen Flächen sei eine flächendeckende Verringerung der Produktionsintensität nicht zu empfehlen. Aussagekräftiger als die THG-Emissionen pro Flächeneinheit seien die THG-Emissionen je Produkteinheit.

02.09.2016
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Die deutsche Getreide- und Rapsernte fällt 2016 unterdurchschnittlich aus. Das zeigt die aktuelle Erntebilanz des Bundeslandwirtschaftsministeriums.Witterungsbedingungen wie ein etwas zu trockener Frühherbst 2015 prägten die Ernte im aktuellen Berichtsjahr (September 2015 bis August 2016). Auch ein erneut zu milder Winter und die sehr starken Niederschläge in den meisten Regionen im Frühsommer beeinflussten die Ernte. Dies führte zu vermehrten Krankheiten bei Pflanzenkulturen sowie Ertrags- und Qualitätseinbußen.

29.08.2016

Das BVO-Info Nr. 8 mit folgenden Themen ist erschienen und im Mitgliederbereich einsehbar:

  1. Frankreich: Neonikotinoidverbot endgültig beschlossene Sache
  2. GFS: Leichter Anstieg des Saatgutwechsels bei Getreide
  3. QSS-Probenahme Winterungen 2016
  4. Sachsen-Anhalt will Ökoförderung erhöhen
  5. Greening-Anforderungen insgesamt erfolgreich umgesetzt
  6. SPD will mit Netzwerk "Agrar- und Ernährungswirtschaft" neue Akzente setzen
  7. NRW ermöglicht Sortenberatung im Internet
  8. Kongress "Hülsenfrüchte - Wegweiser für eine nachhaltige Landwirtschaft"
  9. InnoPlanta Forum 2016: Moderne Pflanzenzüchtung - Quo vadis?

 

18.08.2016
Deutscher Bauernverband e. V. (DBV)

Die Umsetzung des Greenings in Deutschland ist unter dem Strich in diesem Jahr erfolgreich verlaufen, stellte der Deutsche Bauernverband (DBV) fest. Die angebotenen Alternativen zur Umsetzung der Ökologischen Vorrangflächen wurden in der Tendenz ähnlich stark bzw. noch stärker als im Vorjahr in Anspruch genommen. Ausnahme sind die Puffer-, Rand- und Blühstreifen, die wegen ihrer Komplexität und hoher Sanktionsrisiken von weniger Betrieben angelegt worden sind. Der DBV zieht aus diesen Ergebnissen die Schlussfolgerung, dass das Greening weiter stark vereinfacht werden muss. Die jüngsten Vereinfachungsvorschläge der EU-Kommission zum Greening führten hingegen zu weiteren Einschränkungen des Greenings, kritisierte der Bauernverband.

04.08.2016
Statistisches Bundesamt

Im Jahr 2016 blieb die Fläche, die in Deutschland als Ackerland genutzt wird, mit 11,8 Millionen Hektar im Vergleich zu den Vorjahren konstant. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen der Bodennutzungshaupterhebung weiter mitteilt, verwendeten die Landwirte den größten Anteil der Ackerfläche mit 6,4 Millionen Hektar (54 %) auch 2016 für den Anbau von Getreide. Bei den Anbaukulturen dominieren Weizen und Silomais mit zusammen 45 % an der gesamten Fläche des Ackerlandes.

29.07.2016

Das BVO-Info Nr. 7 mit folgenden Themen ist erschienen und im Mitgliederbereich einsehbar:

  1. Nachlese: Rückwirkende Selbstauskunft zum Nachbau
  2. Handel mit neonikotinoidbehandeltem Wintergetreidesaatgut verboten
  3. Virusepidemie rafft Erbsen- und Ackerbohnenbestände dahin
  4. Brunner startet Kooperation zur Züchtung heimischer Sojabohnen
  5. Ökoanbaufläche um fast 4 Prozent gewachsen
  6. Premiere der Öko-Feldtage 2017
  7. Beschreibende Sortenliste 2016 erschienen

 

20.07.2016
Julius Kühn-Institut

Kranke Erbsen- und Ackerbohnenpflanzen gehen derzeit nicht nur regional, sondern aus ganz Deutschland bei Dr. Heiko Ziebell am Julius Kühn-Institut (JKI) in Braunschweig ein. Sie zeigen auffällige starke Vergilbungen und gestauchte Triebspitzen mit deformierten Blättern. Es handelt sich um die Symptome eines Nanovirus, einer Viruskrankheit, die in diesem Frühsommer flächendeckend ganze Felder an Hülsenfrüchten befallen hat.

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