BVO News

03.05.2017
Julius Kühn-Institut (JKI)

Das Julius Kühn-Institut (JKI) gründet zusammen mit dem Bundessortenamt und weiteren Partnern aus Forschung und Wirtschaft ein bundesweites Netzwerk zur Erhaltung und Anpassung von Kulturpflanzen (NEA-KULT). In einem ersten gemeinsamen Projekt geht es um die Erweiterung der genetischen Vielfalt bei Wintergerste.

28.04.2017

Das BVO-Info Nr. 4 mit folgenden Themen ist erschienen und im Mitgliederbereich einsehbar:

  1. Mitgliederversammlung und Saatguthandelstag am 30./31. Mai in Magdeburg
  2. Schmidt startet Dialogreihe zu neuen Züchtungstechniken - BVO ist dabei
  3. Moderne Pflanzen braucht die Welt
  4. Kein Ratsveto gegen Pflanzenschutzmittelverbot auf Vorrangflächen
  5. Mindestanteil für Ökologische Vorrangflächen bleibt bei 5 Prozent
  6. Pflanzenzüchter sehen Handlungsbedarf bei der Nachbauregelung
  7. Erleichterung in der Verwaltung
  8. Nationale Anbauverbote für Genmais nur bei "ernsten" Risiken
  9. Innovationen in der Landwirtschaft brauchen Unterstützung
  10. Roggengenom entschlüsselt
  11. Getreidepopulationen jetzt für den Anbau verfügbar
  12. EFSA betont wissenschaftliche Unabhängigkeit
  13. Starke Absatzsteigerung von Ökomais in Deutschland prognostiziert
  14. Gemeinsamer Sortenkatalog für landwirtschaftliche Pflanzenarten

24.04.2017
Bundesministerium für Bildung und Forschung

Eine neue Förderinitiative des Bundesforschungsministeriums bringt die "Nutzpflanzen der Zukunft" auf den Weg. Das Ziel sind verbesserte Nutzpflanzen, die auch unter schwierigen Standortbedingungen zuverlässig Erträge liefern oder über optimierte Inhaltsstoffe verfügen. Das Mittel hierzu sind fortschrittliche Züchtungsmethoden, die schnelle sowie nachhaltige Erfolge ermöglichen, kostengünstig sind und zudem als besonders sicher gelten. Für die Förderinitiative stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sechs Millionen Euro für einen Zeitraum von zwei Jahren zur Verfügung. Die Initiative ist Teil der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" des BMBF.

19.04.2017
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)

Nach jahrelangen Bemühungen verschiedener Züchterhäuser ist nun erstmals Saatgut von Populationen (sog. heterogenes Material) für den aktuellen Anbau verfügbar. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), die Forschung & Züchtung Dottenfelderhof sowie die Getreidezüchtung Peter Kunz haben diese neuen Populationen entwickelt.

19.04.2017
Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben (IPK)

Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben (IPK) hat das Roggengenom entschlüsselt. Die veröffentlichte Roggensequenz schließt eine Lücke in der Getreideforschung. Als Ergebnis seiner Zusammenarbeit stellt das Forschungsteam damit eine Ressource für vergleichende Genomanalysen, die Analyse der Funktionen wichtiger Gene und damit für die genombasierte Präzisionszüchtung verbesserter Getreidesorten zur Verfügung.

05.04.2017
Thünen-Institut für Marktanalyse

Als Folge des Brexit steht eine Neuausrichtung der Handelsbeziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich mit der Europäischen Union ganz oben auf der politischen Agenda der britischen Regierung. Hiervon wären insbesondere auch die deutschen Agrar- und Nahrungsmittelmärkte betroffen, für die das Vereinigte Königreich (VK) einen bedeutsamen Handelspartner darstellt. Mögliche Auswirkungen eines Brexit auf die deutsche Agrar- und Nahrungsmittelindustrie zeigt das Thünen-Institut für Marktanalyse in der Studie „Mögliche Auswirkungen eines Brexit auf den deutschen Agrarhandel“ auf.

05.04.2017
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

Wissenswertes aus der Forschung für die Praxis, neutrale Daten als Entscheidungsgrundlage für die Agrarwirtschaft und verständliche Informationen für Verbraucher: Das liefert das neue Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL). Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt gab bei seinem Besuch in Bonn am 04. April den offiziellen Startschuss für das BZL.

03.04.2017
Europäische Kommission

In einem am 29. März veröffentlichten Bericht, der auf die Jahre 2015 und 2016 ausgerichtet ist, bewertet die Europäische Kommission die bei der Umsetzung der ökologische Vorrangflächen (ÖVF)-Verpflichtung erzielten Fortschritte. Hierin werden verschiedene Aspekte der 2016 im Rahmen des REFIT-Programms der Kommission durchgeführten Überprüfung der Ökologisierung nach einem Jahr der Anwendung vertieft und aktualisiert. Gegenstand dieser Überprüfung waren die Auswirkungen der Ökologisierung auf das Produktionspotential und die Wettbewerbsgleichheit sowie verschiedene Optionen für Vereinfachungen.

31.03.2017

Das BVO-Info Nr. 3 mit folgenden Themen ist erschienen und im Mitgliederbereich einsehbar:

  1. Kommission plant generelles Verbot bestimmter Neonikotinoide
  2. Anhörung zu den Klagen vor dem EuGH zu Neonikotinoiden und Fipronil
  3. LfL erwartet keine Änderungen für Leguminosen auf Vorrangflächen
  4. Nachbau bis zum 30.06.2017 melden
  5. Endokrine Disruptoren: Erneut keine Festlegung wissenschaftlicher Kriterien
  6. Patenterteilungen in der Biotechnologie vorerst auf Eis gelegt
  7. Agrarforschungsallianz beim Ministeriumsdialog "Neue Züchtungstechniken"
  8. Studie zu Saatgut und Pflanzensorten als Allgemeingut
  9. Fördergelder für neue Weizenarten in Hessen
  10. Erste Bundesweite Öko-Feldtage
  11. Gemeinsamer Sortenkatalog für landwirtschaftliche Pflanzenarten

27.03.2017
Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH

Nach aktueller Rechtsprechung sind Landwirte verpflichtet, bis zum Ablauf des jeweiligen Wirtschaftsjahres (30. Juni), in dem sie Nachbau betrieben haben, die entsprechende Nachbauentschädigung von sich aus zu melden oder zu zahlen. Landwirte dürfen im eigenen Betrieb erzeugtes Erntegut bestimmter Arten dann zu Saatzwecken im eigenen Betrieb erneut einsetzen, wenn sie die Nachbaubedingungen erfüllen, d. h., die Nachbaugebühren rechtzeitig bezahlen und auf ein konkretes Auskunftsersuchen gegenüber der Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH (STV) Auskunft erteilen. Die Zahlungspflicht besteht unabhängig davon, ob zuvor ein Auskunftsersuchen der STV beantwortet oder von dieser eine Zahlungsaufforderung verschickt wurde.

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