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Getreidehandelstag
21./22. Juni 2011, Warberg |
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Sponsoren
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Fotoimpressionen |
Tagungsergebnis | |
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Sponsoren
und Aussteller |
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Der Getreidehandelstag 2011 wurde von den nachstehenden
4
Firmen unterstützt: |
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Analytik |
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Analytik von Mykotoxinen: |
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R-Biopharm AG |
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| Analytik von Mykotoxinen und
GVO: |
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NEOGEN Europe Ltd. |
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| Analytik von Mykotoxinen,
Pestiziden, Dioxinen und GVO: |
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Eurofins GeneScan GmbH |
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Analysesysteme für Getreide: |
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FOSS GmbH | PERTEN INSTRUMENTS GmbH |
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Rückstellmusterbeutel: |
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ANTON DEBATIN GmbH | Vereinigte Papierwarenfabriken GmbH
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Handelsplattform für die
Landwirtschaft |
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Software für Getreide- und Agrarhandel: |
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Landwehr Computer- und Software
GmbH |
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Software für Futtermittelwerke und Agrarhandel: |
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Bison Schweiz AG |
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Software für Agrarhandel, Biodiesel-Produktion-Handel: |
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TSO-DATA GmbH |
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Software für Warenwirtschaft: |
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TACOSS Software GmbH |
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Begrüßung und Eröffnung der
Tagung
Peter Link
Bundeslehranstalt Burg Warberg e.V.,
Warberg
Bruno Fehse
Bundesverband der Agrargewerblichen
Wirtschaft e.V., Bonn
Welche Konsequenzen hat die
EU-Agrarreform 2013 für den
Agrarhandel?
Hans-Jürgen Schulz
Ministerium für Landwirtschaft und
Umwelt Sachsen-Anhalt, Magdeburg
Carbon food print – CO2-Bilanz
der Pflanzenproduktion
Dr. Frank Brentrup
YARA GmbH & Co. KG, Dülmen
Auswirkungen des Klimawandels
auf Deutschland
Dr. Christopher Moseley
Max-Planck-Institut für
Meteorologie, Hamburg
Produktionsfaktor Wasser –
Herausforderungen für die Zukunft
Ekkehard Fricke
Bundesfachverband Feldberegnung, LWK
Niedersachsen, Hannover
Anpassungsstrategien an den
Klimawandel in der
Pflanzenproduktion
Dr. Jürgen Grocholl
LWK Niedersachsen, Leiter
Bezirkstelle, Uelzen
Zeugnisübergabe an die
Teilnehmer des Lehrgangs
„Getreidemanager“
Welchen Einfluss hat die
derzeitige Energiedebatte auf den
Getreidemarkt?
Torsten Windels
Norddeutsche Landesbank, Hannover
Marktverhalten und
Marktaussichten in 2011
Ernst Bielefeldt
ATR Landhandel GmbH & Co.KG, Ratzeburg
Podiumsdiskussion:
Getreidemarkt vor der Ernte 2011
Ernst Bielefeldt
ATR Landhandel GmbH & Co.KG, Ratzeburg
Herbert Gutscher
Getreide-Gutscher, Sieghartskirchen,
Österreich
Dr. Knut Schubert
Deutscher Verband Tiernahrung e.V.,
Bonn
Eduard Haidl
Kampffmeyer Mühlen GmbH, Hamburg
Konrad Weiterer
Landhandel Weiterer, Algermissen
Moderation:
Dr. Christian Bickert
DLG-Mitteilungen, Frankfurt a. Main
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Vorträge
(Präsentationen) |
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Fotoimpressionen |
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Der Bundesverband der
Agrargewerblichen Wirtschaft e.V.
(BVA) veranstaltete traditionell
zusammen mit der Bundeslehranstalt
Burg Warberg, dem Deutschen Verband
Tiernahrung (DVT) und dem Verband
Deutscher Mühlen (VDM) den
Getreidehandelstag 2011 in Warberg.
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BVA-Präsident
Bruno Fehse begrüßte rund 115
Teilnehmer aus den Bereichen
Landhandel, Mühlen,
Futtermittelindustrie/-handel sowie
Verwaltung und betonte die Bedeutung
eines solchen Branchentreffens kurz
vor der Ernte. |
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Der
Begriff Nachhaltigkeit
hat mittlerweile weite
Bereiche unseres
Wirtschaftslebens
erfasst und ist zu einem
zentralen Zukunftsthema
auch für die Agrar-wirtschaft
geworden, hob Präsident
Fehse in seinem Grußwort
hervor. Energie und
Wassereffizienz sowie
Klimawandel sind zentrale
Herausforderungen für unsere
Gesellschaft und unsere
Landwirtschaft. Er machte
deutlich, dass die aktuellen
Landnutzungen, Sorten und
Fruchtfolgen sowie
Anbaumethoden sich aus
lokalen Gegebenheiten und
damit auch dem bislang
herrschenden regionalen
Klima entwickelt haben. Wenn
sich mit dem Klima nun eine
zentrale Grundlage der
landwirtschaftlichen
Pflanzenproduktion ändert,
muss diese zwangsläufig an
die neuen Gegebenheiten
angepasst werden. |
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Dazu gehören
unter anderem eine verstärkte
Bewässerung oder die Wahl
trockenresisten-terer Sorten. Wenn
sich mit dem Klima nun eine zentrale
Grundlage der landwirtschaft-lichen
Pflanzenproduktion ändert, muss
diese zwangsläufig an die neuen
Gegebenheiten angepasst werden. Dazu
gehören unter anderem eine
verstärkte Bewässerung oder die Wahl
trockenresistenterer Sorten. |
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Ekkehard
Fricke, Fachverband Feldberegnung,
stellte in seinen Vortrag deutlich
klar, dass der Schwerpunkt der
Zusatzwassergaben bei den Kulturen
liegen sollte, welche die höchste
Wirtschaftlichkeit der Beregnung
bieten oder deren Anbau bzw.
Vermarktung ohne Beregnung kaum
möglich ist. Das sind z.B. Gemüse,
Kartoffeln und Braugerste. Der
Referent warnte jedoch davor, den
wirtschaftlichen Erfolg von
Beregnungsmaßnahmen nun in einem
Trockenjahr wie diesem zu messen. Es
sind immer mehrere Jahre zu
berück-sichtigen, weil auch die
Investitionen in Anlagen zur
Beregnung von langfristiger Natur
sind. |
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Aufgrund der
Trockenheit rechnet Ernst
Bielefeldt von Arp, Thordsen,
Rautenberg GmbH & Co. KG (ATR)
für Deutschland mit einer
Weizenernte um 22,5 Mio. t.
Allerdings sei eine Schätzung in
diesem Jahr schwierig wie selten
zuvor. Die Ertragserwartungen seien
regional extrem heterogen. Aufgrund
der unsicheren Ertragslage sei
momentan kaum ein Landwirt am Markt,
da man vor weiteren Verkäufen die
tatsächlichen Druschergebnisse
abwarten wolle. Derzeit kann
Bielefeldt keine bullischen Signale
am Weizenmarkt erkennen.
Bis zur Ernte könnte es aus seiner
Sicht sogar noch 10 Euro bis 15 Euro
pro Tonne nach unten gehen. Auch was
den Rapspreis angeht, ist Bielefeldt
eher pessimistisch. Die Schlaglöhne
seien bei Rapspreisen von mehr als
450 Euro je Tonne desolat. Große
Ölmühlen in Rostock und Hamburg
planten deshalb, die Rohstoffbasis
auf Sonnen-blumensaat umstellen. Die
von einigen Landwirten erwarteten
500 Euro je Tonne zur Ernte seien
beim Matif-Raps in weite Ferne
gerückt. Die Situation auf dem
globalen Maismarkt gestaltet sich
jedoch anders, da dieser extrem
knapp versorgt ist. In den
Vereinigten Staaten sei der Mais in
diesem Frühjahr aufgrund schwieriger
Böden schlecht in den Boden
gekommen. Zudem würden dort
mittlerweile 40 Prozent der
jährlichen Maisernte versprittet.
Beides sorge für Kursphantasie an
den Terminbörsen. In Chicago sei
Mais deshalb teurer als Weizen.
Sollte dies so bleiben, werde in den
kommenden Monaten vermehrt Weizen im
Futtertrog landen. prognostizierte
Bielefeldt. Das wiederum würde die
Weizenpreise nach unten stützen, die
sich derzeit an allen großen
Terminbörsen im Rückwärtsgang
befinden.
Zu einem Joker am Weizenmarkt könnte
sich in den kommenden Monaten laut
Bielefeldt Russland entwickeln.
Sollte dort Anfang Juli tatsächlich
der Weizenexport anlaufen, sei der
aktuell knapp versorgte europäische
Markt aus dem Schneider, zumal der
Importzoll für Weizen am
EU-Binnenmarkt bis zum Jahresende
auf Null gesetzt sei. Interessant
werde auch sein, in welchem Umfang
die klassischen Importeure von
europäischem Weizen aktiv würden. |
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Eine
Notwendigkeit für einen zweiten
europäischen Terminkontrakt für
Weizen sieht Konrad Weiterer,
Landhandel Weiterer, nicht. Der
an der Matif gehandelte Kontrakt sei
in der Branche akzeptiert. Dies
spiegelt sich in der ausreichenden
Liquidität wieder. Eine Ableitung
von der Matif für Qualitätsweizen
über entsprechende Prämien ist
gängige Praxis. Alternativ kann für
die weitere Absicherung auf die
US-Börsen in Kansas City oder
Minneapolis zurückgegriffen werden,
ergänzt Bielefeldt. |
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