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Ölsaatenhandelstag
24./25. September 2008,
Burg Warberg |
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Programm |
Vorträge |
Fotoimpressionen |
Tagungsergebnis | |
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Begrüßung und
Eröffnung
Peter Link
Bundeslehranstalt
Burg Warberg
e.V., Warberg
Die
Ölsaatenmärkte
nach der
Rohstoffhausse?
(siehe
unter Vorträge)
Juliane von
Einem
ADM
Beteiligungsgesellschaft
mbH, Hamburg
Know-how für
eine globale
Weiterentwicklung
der
Biokraftstoffe
(siehe
unter Vorträge)
Claus Sauter
VERBIO
Vereinigte
BioEnergie AG,
Zörbig
Finanzierung
und
Risikomanagement
im
Handelsgeschäft
(siehe
unter Vorträge)
Hans-Christian
Hülsmann
Bremer
Landesbank,
Oldenburg
Preise -
Mengen -
Volatilitäten -
Chancen und
Risiken der
Märkte
Sandro
Glückert
ATR Landhandel,
Ratzeburg
Dr. Norbert
Heim
UFOP - Union zur
Förderung von
Oel- und
Proteinpflanzen
e. V., Berlin
Günther Hell
Bundesverband
der Dezentralen
Oelmühlen e.V.,
Saarbrücken
Hans-Christian
Hülsmann
Bremer
Landesbank,
Bremen
Juliane von
Einem
ADM
Beteiligungsgesellschaft
mbH, Hamburg
Dr. Matthias
Nickel
Bundesanstalt
für
Landwirtschaft
und Ernährung,
Bonn
Claus Sauter
VERBIO
Vereinigte
BioEnergie AG,
Zörbig
Moderation:
Bernd
Kleeschulte
Bundesverband
der
agrargewerblichen
Wirtschaft e.
V., Bonn
Internationale
Marktentwicklung
und
Produktdifferenzierung
von Ölsaaten
(siehe
unter Vorträge)
Prof. Dr.
Rainer Kühl
Universität
Gießen, Gießen
Qualität der
Ölsaatenproduktion
und
-verarbeitung
(siehe
unter Vorträge)
Dr. Bertrand
Matthäus
Bundesforschungsanstalt
für Ernährung
und
Lebensmittel,
Münster
Entwicklung
des
Rapsschrot-/Rapskuchen-Absatzes
(siehe
unter Vorträge)
Dr. Jürgen
Weiß
Landesbetrieb
Landwirtschaft
Hessen, Kassel
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Vorträge
(Präsentationen) |
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Die
Ölsaatenmärkte
nach der
Rohstoffhausse?
Juliane
von
Einem,
ADM
Beteiligungsgesellschaft
mbH,
Hamburg
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Know-how
für eine
globale
Weiterentwicklung
der
Biokraftstoffe
Claus
Sauter,
VERBIO
Vereinigte
BioEnergie
AG,
Zörbig |
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Finanzierung
und
Risikomanagement
im
Handelsgeschäft
Hans-Christian
Hülsmann,
Bremer
Landesbank,
Oldenburg
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Internationale
Marktentwicklung
und
Produktdifferenzierung
von
Ölsaaten
Prof.
Dr.
Rainer
Kühl,
Universität
Gießen,
Gießen
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Qualität
der
Ölsaatenproduktion
und
-verarbeitung
Dr.
Bertrand
Matthäus,
Bundesforschungsanstalt
für
Ernährung
und
Lebensmittel,
Münster
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Entwicklung
des
Rapsschrot-/Rapskuchen-Absatzes
Dr.
Jürgen
Weiß,
Landesbetrieb
Landwirtschaft
Hessen,
Kassel |
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Fotoimpressionen |
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Zum ZOOM
navigieren!
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Tagungsergebnis |
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Erfolgreicher
3.
Ölsaatenhandelstag
auf Burg Warberg
Angesichts stark
volatiler Märkte
für Ölsaaten lag
der Schwerpunkt
des diesjährigen
Ölsaatenhandelstages
(24./25.09. in
Warberg) in der
Berichterstattung
über die
aktuellen Märkte
und die
künftigen
Markttendenzen.
Nach
Einschätzung von
Juliane von
Einem, ADM
Beteiligungsgesellschaft
mbH, Hamburg,
seien die
Fundamentaldaten
weltweit derzeit
eher bärisch.
Bei Soja geht
ADM von einer
sehr guten
US-Ernte aus und
auch in
Südamerika wird
mit einer
deutlichen
Ausdehnung der
Anbauflächen
gerechnet. Um im
Futtermittelbereich
mit dem großen
Angebot an
Futtergetreide
mithalten zu
können, werden
sich die
Sojaprodukte
einpreisen
müssen, erwartet
von Einem. Bei
Raps wird eine
sehr große Ernte
in der
Schwarzmeerregion,
Kanada und der
EU erwartet. Die
EU wird durch
Importe aus der
Ukraine, der GUS
und im Frühjahr
aus Australien
versorgt werden.
Bei Importen in
die EU von
geschätzt 1,6
Mio. t Raps
werden dann auch
die Bestände
voraussichtlich
zulegen. Für
Deutschland wird
für die neue
Rapsanbaufläche
ein Plus von 5
bis 10 %
erwartet.
Die Preise am
Rapsmarkt
bewegen sich
derzeit mit dem
Auf und Ab der
Ölpreise. „Wir
hängen am Tropf
des Mineralöls“,
kommentierte von
Einem. In den
Diskussionen auf
dem Handelstag
wurde aber nicht
nur der
Mineralölpreis,
sondern auch die
Entwicklung des
US-Dollars als
entscheidender
Faktor für den
Speiseölpreis
bewertet. Die
Frage, ob bzw.
wann sich die
Agrarsparte von
den externen
Märkten wieder
abkoppeln kann,
ist weiter
offen. Die
Landwirtschaft
muss sich damit
abfinden, dass
die
Weltmarktpreise
den Markt
bestimmen.
Für eine
nachhaltige
Weiterentwicklung
der
Biokraftstoffe
setzte sich
Fabian Hahn von
Burgsdorff
als
Verbio-Vertreter
nachdrücklich
ein. Zunächst
stellte er klar,
dass
Biokraftstoffe
nicht für
steigende
Nahrungsmittelpreise
oder den Hunger
in der Welt
verantwortlich
gemacht werden
können. Dazu
seien die Mengen
viel zu klein,
um einen
nachhaltigen
Einfluss zu
haben. So werde
von der
weltweiten
Getreideerzeugung
nur 5 % für
Biokraftstoffe
und in der EU
nur 1,2 % für
Bioethanol
eingesetzt.
Vielmehr seien
hohe Öl- und
Gaspreise sowie
die gestiegene
Nachfrage aus
den
Schwellenländern
für die hohen
Nahrungsmittelpreise
verantwortlich.
Auch der
Biokraftstoff
sei sehr
volatil, so dass
die Vereinigte
BioEnergie AG (Verbio)
verstärkt auf
Koppelprodukte/
Reststoffe wie
Fettsäure,
Pharmaglyzerin
und Biodünger
setze. Bei der
Frage, wann
Roggen wieder
stärker zur
Bioethanolproduktion
herangezogen
werde, verwies
von Burgsdorff
darauf, dass die
Kalkulation
momentan noch
nicht passe.
Zum Thema
„Finanzierung
und
Risikomanagement
im
Handelsgeschäft"
referierte
Hans-Christian
Hülsmann von
der Bremer
Landesbank
(BLB). Nach
einem Exkurs
über die
gestiegenen
Finanzierungsrisiken
durch volatile
Märkte ging
Hülsmann auf die
verschieden
Instrumente ein,
mit denen ein
Agrarhändler
seine
Finanzierungsmöglichkeiten
verbessern kann.
Dazu gehören aus
Sicht der BLB
u.a.
Preissicherung
über Kontrakte
und
Rohstoffbörsen,
optimales
Lagermanagement,
Absicherung
gegen Untergang
der Ware und ein
aktuelles und
transparentes
Berichtswesen.
Auf die Frage,
ob die aktuelle
Finanzkrise
Auswirkungen auf
den Markt habe,
bemerkte der
Vertreter der
BLB, dass die
Finanzierung im
mittelfristigen
Rahmen teurer
werde.
Am zweiten Tag
befassten sich
Prof. Dr.
Rainer Kühl
mit dem Thema
„Internationale
Marktentwicklungen
und
Produktdifferenzierungen
von Ölsaaten“,
Dr. Bertrand
Mattäus mit
der „Qualität
der
Ölsaatenproduktion
und
-verarbeitung"
und Dr.
Jürgen Weiß
mit der
„Entwicklung des
Rapsschrot-
Absatzes". |
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